s rueckblick

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Am Dienstag, 19.02.2019, war es endlich soweit -das ersehnte Landesfinale für unsere Handballerinnen der Wk II stieg im Forum Rahlstedt.

Hatten wir uns im November noch souverän durch’s Halbfinale gespielt, so wartete nun im Finale der haushohe Favorit aus Poppenbüttel, das Carl von Ossietzky Gymnasium. Für unseren Gegner war die Marschrichtung klar -sie müssen nach Berlin zum Bundesfinale. Gespickt mit Auswahlspielerinnen und einem eingespielten Team zeigte das Carl von Ossieztky von Beginn an, dass sie als Mannschaft schon lange zusammen spielen und eine enorm hohe mannschaftliche wie auch individuelle Qualität besitzen. Zwei Komponenten, die es äußerst schwer machen gegen einen solchen Gegner zu bestehen. Und doch waren die ersten Minuten sehr ausgeglichen, Chancen und Tore auf beiden Seiten und für uns die Hoffnung, dass wir vielleicht doch eine Chance gegen diesen übergroßen Gegner haben sollten. Nach vier überflüssigen Abspielfehlern in Folge zeigten die Poppenbüttlerinnen, was sie so stark macht. Sie waren hellwach und nutzten jede kleine Unachtsamkeit aus, münzten diese umgehend in Tore um und zogen so innerhalb von 5 Minuten auf einen 8-Tore Vorsprung davon. Trotz des scheinbar uneinholbaren Vorsprungs machten wir weiter und setzten zwischendurch immer wieder einzelne Nadelstiche, zeigten, dass auch wir tolle Athletinnen in unseren Reihen haben und zeitweise gut dagegen halten können.

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Zur Halbzeit lagen wir bereits mit 14 Toren im Rückstand, die Motivation war verflogen. Dennoch nahmen wir uns viel vor für die zweite Halbzeit. Jula Zietz, die uns als Trainerin/Betreuerin begleitete und immer wieder wertvolle Tipps gab, impfte den Spielerinnen den richtigen Willen ein und ermunterte sie noch einmal eine Schippe drauf zu legen. Und so gingen wir mit deutlich mehr Elan in den zweiten Durchgang. Trotz schwindender Kräfte und der fehlenden Erfahrung unserer Nicht-Handballerinnen im Team wurde in vielen Situationen deutlich, hier wird nicht aufgegeben und der Gegner geärgert wo es nur geht. Finnja im Tor parierte mehrere Bälle aus dem Spiel und vom Sieben-Meter-Punkt grandios und vermieste den siegessicheren Poppenbüttlerinnen mehrmals die Laune.

Mit Lena und Cara kamen wir immer wieder gefährlich vor’s Tor und erreichten wenig überraschend ein in der Halbzeit gestecktes Ziel: wenn wir hier unterliegen, dann aber sollten die gegenüber doch bitte „zweistellig kassieren“. Und so waren die 10 erzielten Tore am Ende hoch verdient und gegen eine eingespielte Abwehr mit Spielerinnen und Torhüterin aus dem Auswahlkader wahrlich keine Selbstverständlichkeit -etwas Frust war den deutlichen Siegerinnen doch anzumerken. Bezeichnend und absolut verdient war die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin der Finalserie; einstimmig wählten die Wettkampfrichter Cara Golisch zur wertvollsten Spielerin! Herzlichen Glückwunsch dazu!
Für uns war an diesem Tage recht früh klar, dass ein Sieg ein kleines Wunder gewesen wäre und mit dem Carl von Ossietzky Gymnasium ein wahrlich tolles und spielstarkes Team mit Erfolgschancen nach Berlin fahren wird. Wir gratulieren herzlich zu einem deutlichen und sehr verdienten Sieg im Landesfinale und drücken die Daumen für eine erfolgreiche Teilnahme am Bundesfinale im April diesen Jahres. Ein großer Dank gilt neben Jula Zietz auch den Eltern, Frau Koitka, Frau Heuzard la Couture und Frau Bielfeld, die den Transport der Mannschaft ermöglichten und vorort toll und aktiv unterstützen.
Mit viel Spaß und Elan haben im Landesfinale gespielt: Lena Koitka (C), Cara Golisch, Emma Heuzard la Couture, Emily Harm, Finnja Scharrenberg, Anouk Stellmach, Emilia Hermann Fernandez, Mia Bielfeld, Malina Voß, Leonie Schülke und Jamie Rodehorst. Auch wenn der Gegner an diesem Tag eine Nummer zu groß für uns war - ihr wart Klasse und habt gezeigt, dass mit dem Bondenwald in den kommenden Wettbewerben zu rechnen ist! Im nächsten Jahr wird es den nächsten Anlauf geben - es riecht nach einer Finalneuauflage!