Anlässlich des 8. Mai — dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkriegs — stellte sich der Theaterkurs der 9e/d genau diese Frage. Entstanden ist eine szenische Collage, die Krieg nicht als ein weit entferntes oder abstraktes Geschichtsereignis begreift, sondern als etwas, das bis heute in unsere Gegenwart hineinreicht und — in Nachrichten, in politische Entscheidungen, in das Leben junger Menschen. Der persönliche Ansatz stand dabei im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler brachten ihre eigenen Gedanken, Ängste und Fragen auf die Bühne — neben satirischen, choreografischen und dokumentarischen Elementen. Das Ergebnis, welches an zwei Aufführungstagen im Auditorium gezeigt wurde, war kein fertiges Stück mit einfachen Antworten, sondern eine Einladung ans Publikum: hinzuschauen, nachzudenken, nicht wegzusehen.
Anschliessend gab es eine informative Plakate z den Themen „Krieg und Sprache“ sowie eine Umfrage der AG Bondenwald United zum Thema „kriegerische Auseinandersetzung“ für Jahrgang 8 und 9, exemplarisch hier die Antworten (PDF-Dokument öffnet in neuem Tab) des 8. Jahrganges.