Theater

Der Unterricht

Zentrale Elemente des Theaterunterrichts sind die Handlungsfelder Körper, Raum und Zeit. Dabei wechseln sich individuelles Körpertraining, vertrauensbildende Übungen, Konzentrations- sowie Koordinations- und Ausdrucksübungen ab. Das Arbeiten an Atem, Stimme und Artikulation fördert ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten.

In unseren Theaterkursen werden Improvisationsübungen mit und ohne Stückhintergrund durchgeführt. Die Schüler:innen schreiben eigene Szenen, erproben sie auf der Bühne und adaptieren klassische wie moderne Theatertexte.

Entstanden sind dabei bereits vielfältige Produktionen – von choreografischen Szenen über Maskentheater bis hin zu Improvisationsstücken –, die eindrucksvoll zeigen, wie lebendig und kreativ sich unsere Schüler:innen mit den verschiedenen Formen des Theaters auseinandersetzen.

Kooperationen

Unsere Schule mit ästhetisch-musikalischem Schwerpunkt lebt von vielfältigen Kooperationen. Junge Darsteller:innen arbeiten regelmäßig mit Musiker:innen, bildenden Künstler:innen und der Technik-AG zusammen, um gemeinsame Produktionen zu gestalten und auf die Bühne zu bringen.

Darüber hinaus pflegen wir enge Partnerschaften – mit unseren Niendorfer Nachbarschulen STS Niendorf und Gymnasium Ohmoor, sowie mit dem Flex-Theaterfestival, dem Fundus Theater, dem Thalia Theater und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Ein Highlight war im vergangenen Schuljahr die Teilnahme am Flex-Theaterfestival – einen Videoausschnitt finden Sie hier. Ob als Gastspiel oder interne Aufführung: Nach intensiven Proben entstehen beeindruckende Produktionen, die den Schüler:innen als bleibende und bereichernde Erinnerung an ihre Schulzeit bleiben.

Theater in der Unterstufe

Am Gymnasium Bondenwald wird das Fach Theater im 5. und 6. Jahrgang mit 60 Minuten pro Woche im Klassenverband unterrichtet. In dieser Zeit werden die Grundlagen des Theaterspiels gelegt: Die Schüler:innen entwickeln erste Szenen, lernen zentrale Fachbegriffe wie Emotion, Körperspannung und Ausdruck kennen und üben sich im konstruktiven Geben und Annehmen von Feedback. Oft entstehen bereits in dieser frühen Phase kreative Ergebnisse – Collagen, einzelne Szenen oder kleine Stücke –, die als Abschlussprojekt der Orientierungsstufe präsentiert werden.

Mittelstufe (Jahrgänge 8–10)

Ab der Mittelstufe wählen die Schüler:innen zwischen den Fächern Musik, Bildende Kunst oder Theater, um ihre kreativen Interessen zu vertiefen. Im Theaterunterricht setzen sie ihre eigenen Ideen in theatralen Bildern um – durch Poetry Slams, kurze Filme, Performances oder Musicalszenen.
In fächerverbindenden Projekten, zum Beispiel mit Musik- und Kunstkursen, entstehen gemeinsame Produktionen, die am Ende des Schuljahres präsentiert werden. So entwickeln die Jugendlichen eine gemeinsame Theater-Sprache und erproben szenische Gestaltung in vielfältigen Formen.

Oberstufe (Jahrgänge 11 & 12)


In der Oberstufe können Schüler:Innen aller Profile Theater als zweistündigen Kurs wählen. Hier sind größere Inszenierungen üblich: Selbst geschriebene oder adaptierte Stücke wie „Der Club der vergessenen Poeten“, „Berlin 1930-Tanz am Abgrund“, „Shakespeare Recap“, „Julia und Romeo“, „Ein Sommernachtstraum“ oder „Der Hauptmann von Köpenick“ wurden bereits erfolgreich aufgeführt.


Theater Profilbegleitend

Theater gibt es auch profilbegleitend als vierstündiges Fach im Kunst-Profil. In diesen Kursen gehen die Schüler:innen intensiv auf ihre Rolle als Darstellende ebenso wie Spielleitende ein. Ebenfalls Teil des Oberstufenprogramms sind die Auseinandersetzung mit (Bühnen-)Architektur, Kostümen und anderen Aspekten, die Theater als Gesamtkunstwerk erfahrbar machen. Gemeinsam wird eine Aufführung erarbeitet, die sowohl technisch als auch inhaltlich höchsten Ansprüchen gerecht wird.