Biologie

Wenn es „Aufgabe des Biologieunterrichts ist, dass Schüler/innen sich die belebte Natur erschließen, dass ihnen die Einbindung des Menschen in die Natur aufgezeigt wird und ihnen, wann immer es möglich ist, die erlebnishafte Realbegegnung mit den biologischen Phänomenen ihrer Umwelt ermöglicht wird ...“ (Hamburger Bildungsplan, 2011, S. 11,17), dann ist das Gymnasium Bondenwald genau der richtige Lernort.

Umgeben von zwei Ökosystemen, dem Niendorfer Gehege und der Kollau, bietet es ideale Voraussetzungen, um zu motivieren, zu lernen und zu forschen.

Der Biologieunterricht am Gymnasium Bondenwald nimmt die Erfahrungen und Interessen der Schüler/innen gezielt in den Blick und versucht durch einen problem-, handlungs- und schülerorientierten Unterricht, die Kompetenzen der Schüler/innen schrittweise zu erweitern.

Sie erwerben Fachwissen, das es zu systematisieren und zu strukturieren gilt, eignen sich Methoden der Erkenntnisgewinnung an und üben, diese adäquat einzusetzen. Sie lernen intensiv, ihre Erkenntnisse in einer angemessenen Fachsprache zu kommunizieren sowie sachgerecht und kompetent verschiedene, auch kontroverse Themeninhalte zu bewerten.

Der Biologieunterricht beginnt in der Klassenstufe 5 in Form des Natur und Technik-Unterrichts (NT), der bis zum Ende der Klassenstufe 6 dreistündig erteilt wird. Die Intention des NT-Unterrichts liegt zum einen darin, die Neugier der Schüler/innen an naturwissenschaftlichen Themen zu erhalten und zu intensivieren, zum anderen ermöglicht er es in besonderer Weise, die Verzahnung der drei Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik aufzuzeigen und damit das vernetzte Denken bei den Schülern/innen zu fördern. So geht die Biologie beim Thema Wasser z.B. der Frage nach, wie Fische im Wasser atmen, während die Chemie die stoffliche Zusammensetzung und die Eigenschaften von Wasser vermittelt. Die Physik wiederum erklärt, warum die Fische im Winter nicht einfrieren und ersticken und mit Hilfe der Technik werden verschiedene Körperformen in Bezug auf ihren Reibungswiderstand erprobt.

In der Stufe 7 -10 wird sukzessiv mit den Schüler/innen daran gearbeitet, dass sie Kompetenzen zum selbstverantwortlichen Lernen erwerben. Mit dem in Stufe 8 eingeführten Lernatelier stellt das Gymnasium Bondenwald Rahmenbedingungen zur Verfügung, die es den Schüler/innen erlauben, das selbstgesteuerte und individualisierte Lernen zu lernen. Dabei werden sie von den Lehrkräften individuell unterstützt.

In jeder Klassenstufe haben die Schüler/innen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in Wettbewerben unter Beweis zu stellen. Die Teilnahme an Wettbewerben wie „NATEX“, „Daniel-Düsentrieb“ oder „Jugend forscht“ erfolgt regelhaft.

In der Profiloberstufe bietet das Gymnasium Bondenwald neben dem Grundkurs Biologie das naturwissenschaftliche Profil Gesundheit und Technik an. Schüler/innen, die Interesse an Biologie, Pharmazie, Medizin und/oder Medizintechnik haben, werden hier in den Fächern Biologie, Chemie und Physik umfassend auf ein entsprechendes Studium oder eine Ausbildung vorbereitet. Dazu gehören neben berufsnahen Begegnungen im Albertinen-Krankenhaus oder dem Universitätsklinikum Eppendorf auch Exkursionen in nahegelegene Forschungseinrichtungen wie dem Bernhard-Noch oder Heinrich-Pette-Institut. Die Schwerpunktsetzung des praktisch-wissenschaftlichen Arbeitens führt die Schüler/innen darüber hinaus zum Fledermaus-Zentrum Noctalis. Sogar während des Aufenthaltes in der „Blauen Schule“ in Pula (Istrien), der einen Einblick in die Meeresbiologie ermöglicht, wird dieser Gedanke umgesetzt. Auf diese Weise trägt auch die Profilreise einer „erlebnishaften Realbegegnung“, wie eingangs beschrieben, Rechnung.

 

© Gymnasium Bondenwald 2017

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