archiv-2012-13

Profilreise nach Kroatien

gut-210In der Fachtagewoche waren die Teilnehmer des Oberstufen-Profils "Gesundheit und Technik" auf Studienfahrt in Kroatien. Einen Bericht finden Sie hier:


„Kann man hier auch mit Euro zahlen?“, diese und andere grundlegende Fragen stellten sich uns schon während der Busfahrt. Als wir dann endlich in Pula ankamen, waren die 18 Stunden Schlafmangel im Bus völlig vergessen. 28°, strahlender Sonnenschein und kristallklares Meer ließen sofort Urlaubsfeeling aufkommen. Im Hotel haben wir uns schnell häuslich eingerichtet und dann ging es erstmal ab ins Meer. Die Woche über gab es einen sehr guten Mix aus lehrreichen Unterricht in einem Naturpark und beim Schnorcheln im Meer, viel Freizeit im schönen Kroatien und entspanntem Beisammensein mit dem besten Tutor.

 

Montag

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Nach 18,5 Stunden Busfahrt quer durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien sind wir endlich gegen 14:30 Uhr am Hotel Pula angekommen. Schnell auspacken und ab an den Strand hieß es dann für das ganze Profil. Bei perfektem Wetter, einem wunderschönen Strand und super guter Laune kamen zwei auf Tuchfühlung mit den Seeigeln, was nicht ganz ohne Verletzung ausging. Den Abend ließen wir in gemütlicher Runde am Strand mit anschließendem Stadtausflug in Pula ausklingen.

 

Dienstag

Die erste Nacht in Kroatien war kurz und warm. Nach dem Frühstück im Hotel, was für eine Klassenfahrt dann doch ziemlich gut war, ging es zum Nationalpark Kap Kamenjak. Mit einer mehr oder weniger englisch sprechenden Biologen liefen wir zu Fuß in den Nationalpark und lernten viel über mediterrane Pflanzen und Insekten. Als wir endlich an der Küste ankamen, wehte eine leichte Brise, was die hohen Temperaturen (endlich wieder SOMMER :D) erträglicher machte. Die Landschaft in Kroatien ist wirklich beeindruckend und das Wasser kristallklar („Türkis durchsichtig!“). Nach der Führung hatten wir noch eine Stunde Freizeit in Premantura, in der wir Geld wechselten und leckere Pizzen aßen. Den Abend ließen wir entspannt am Strand ausklingen und waren froh, einen fantastischen ersten Tag gehabt zu haben.

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Mittwoch.

Erster und schon vorletzter Tag in der Meeresschule. Der Vormittag begann mit dem Einschnorcheln über stark belebten Seegraswiesen, auf der Jagd nach Pizza-Fisch und Seegurke – yummy! Gleich darauf ging es in die Pizzeria Brasserie und danach mit vollem Bauch auf stürmischer See zur Meereshöhle. Beeindruckt, durchgefroren und nach einer 9m hohen Mutprobe machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel.

 

Donnerstag

Nach dem Frühstück begaben wir uns zum letzten Mal zur Meeresschule von Pula. Dort hörten wir zum Einstieg einen Vortrag über das Ökosystem Seegraswiesen. Anschließend gingen wir zum Wasser und fischten mit einem Netz Kleinstlebewesen aus dem Meer, welche wir dann mit Binokularen untersuchten und dazu Aufgabenblätter bearbeiteten.

Zum Schluss begab sich ein kleiner Teil von uns erneut ins Wasser und fing per Hand eine Seegurke, einen italienischen Taschenkrebs, einen lila Seeigel und einen Einsiedlerkrebs. Für den Abend hatten wir uns den hoteleigenen Club gemietet, um einen würdigen Abschluss für die Reise zu gewährleisten. Dieser wurde finanziert durch alle Teilnehmenden. Wir gingen also während des Abendessens durch den Speisesaal und sprachen viele engagierte, lebensfreudige, junge Mitmenschen an, die unserer Sprache mächtig waren. Diese sagten uns unmittelbar zu und waren über unsere Idee sehr erfreut. Voller Vorfreude kehrten wir in unsere Zimmer zurück und haben alle Vorkehrungen für den heutigen Abend getroffen. Als Gastgeber waren wir dann pünktlich um 22 Uhr vor Ort und animierten alle zum Spaß. Es wurde viel getanzt, gelacht und gefeiert.

 

Freitag

Nach der letzten Partynacht fiel es uns unterschiedlich leicht um 8 Uhr zum Frühstück zu erscheinen. Wir frühstückten, verstauten unsere Sachen und gingen in die Stadt, in der wir an einer „interessanten“ Stadtführung teilgenommen haben. Eine endloslange Stunde später waren wir erlöst und hatten Freizeit, welche wir verschieden nutzten – Shoppen, Essen… Nachdem wir alle unsere letzten Kunas ausgegeben hatten, stiegen wir schweren Herzens in den Bus und traten die 17 ½ h Fahrt nach Hause an.

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