archiv-2011-12

Sportfest 2012

Am 18.06.2012 war wieder einmal Sportfest am Gymnasium Bodenwald. Die fünften bis achten Klassen haben in verschiedenen Disziplinen, in Form eines Wettbewerbes, ihre Stärken und Schwächen getestet.

Parallel zu diesem Sportfest findet im Niendorfer Gehege ein Spendenlauf statt. Schüler der Klassen fünf bis acht suchen sich private Sponsoren und versuchen nacheinander eineinhalb Stunden so viele Runden wie möglich zu laufen.

s-hoch s-lauf s-weit s-wurf
Hochsprung 75-Meter-Lauf Weitsprung Werfen
Zum einen findet ein sogenannter „Vierkampf“ zwischen den Schülern statt. Dabei geht es darum in 4 Disziplinen so gut wie möglich abzuschneiden. Zu meistern sind 75-Meter Sprint, Weitsprung, Hochsprung und, anstelle von Kugelstoßen (wie im klassischen Vierkampf), Präzisionswurf. Das Kugelstoßen wird durch den sogenannten „Präzisionswurf“ ersetzt, da die Schüler noch zu jung sind und zu wenig Kraft haben. Außerdem ist der „Präzisionswurf“ eine Art „Spaß – Disziplin“, bei der jeder gewinnen kann. Hierbei geht es nämlich darum, Reifen über „Hütchen“ verschiedener Distanzen zu werfen. Diese Disziplin fordert hauptsächlich Konzentration.

Neben dem Vierkampf finden noch zum einen ein Staffellauf, und zum anderen ein „Spendenlauf“ statt. Bei dem Spendenlauf laufen Schüler/ -innen der Klassen 5 bis 9 im Wald mehrere Runden über jeweils 1 km. Für jede Runde, die von einem Schüler gelaufen wird, spenden Verwandte oder Bekannte (oder andere Leute, die derjenige angesprochen hat) einen festen Betrag. Das Geld, je nach gelaufenen Runden mehr oder weniger, wird dann an ein Konto des dafür Beauftragten überwiesen. Ungefähr 50 % der Spenden gehen dieses Jahr an eine Schüler-Hilfsorganisation. Über die Verwendung der anderen 50 % entscheidet die Arbeitsgruppe des Sozialen Projekts gemeinsam mit dem Schülerrat. Fest steht, dass der Betrag in die Schule investiert wird.

 

Versorgung

Schüler der neunten und zehnten Klassen haben für die Energiezufuhr der Sportler gesorgt: an vielen Verkaufsständen wurden Getränke, Waffeln, Obst, Hot-Dogs, Sandwiches, Eis und Milchshakes angeboten und es gab einen Stand, bei dem man mit Losen etwas gewinnen konnte. Das Ganze gab es zu fairen Preisen, und bei den Losen gab es auch eine sehr hohe Gewinnchance auf gute Produkte (DVDs, Bücher, Spiele, CDs, Süßigkeiten etc). Das eingenommene Geld geht dann in die jeweilige Klassenkassen – eine Klasse fährt davon dann sogar in den Heidepark.

In der zweiten Hälfte des Sportfests hat die Schulleitung dann sogar noch gratis gegrillte Würstchen verkauft. Das ist zwar eine sehr gute Idee, und kommt natürlich bei dem Großteil der Schüler sehr gut an, allerdings fanden wir persönlich es etwas unglücklich, dass sie sich damit direkt neben den Stand gestellt haben, bei dem für 50ct Hot-Dogs verkauft wurden.

 

Das Sportfest ist gut, aber noch ausbaufähig“

Dieses Sportfest ist das zweite große Sportfest. Letztes Jahr fand die Premiere statt. Davor gab es schon einmal eine Gymbonale, bei der ähnliche Aktionen– wie zum Beispiel Staffellauf – stattfanden. Dazwischen gab es aber eine Pause von ungefähr 3 Jahren. Einige finden das Sportfest noch nicht optimal gelungen. Den Schülern fehlt es an Herausforderung und Ansporn. „Wir laufen, springen, und dann gehen wir nach Hause“, so ein Schüler der 6. Klasse. Außerdem haben sie zu viele lange Pausen, bei denen sie darauf warten, die nächste Disziplin bezwingen zu können.

Das Sportfest ist, nach Meinung eines interviewten Lehrers, eine gute Gelegenheit mehr Sport in die Schule zu bringen. Sport steht in vielen deutschen Schulen, wie auch in dieser, eher im Hintergrund und sollte gefördert werden. Allerdings fehlt es den Schülern hier an Ansporn und Kampfgeist. Der Lehrer meinte, mehr Mannschaftssport sollte eingeführt werden. Das fördert dann den Teamgeist und den Willen zum Gewinnen. Wenn dann noch Durchsagen oder große Bildschirme mit den Ergebnissen der Mannschaften eingeführt werden würden, hätten die Schüler noch mehr Ansporn und das Ganze würde noch viel mehr Spaß machen. Auch Aktionen wie ein „Lehrer gegen Schüler“ – Fußballspiel oder Ähnliches, wären sicherlich nicht schlecht und ziemlich lustig. Warum das Sportfest im Moment eher ein Einzelkampf ist, ist den meisten unklar.

Generell kann man sagen: Das Sportfest ist eine gute Idee und ein guter Anfang, aber auch noch ausbaufähig.

von Tobias Do, Sean Neitzel und Yaşar Kan (9c)

© Gymnasium Bondenwald 2017

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