archiv-2010-11

Auf zu neuer Lebenserfahrung!

caen-2Schüleraustausch nach Caen vom 11.05.11 bis zum 18.05.11

Mit 28 Schülern aus den Französischkursen der Klassenstufe 7 trafen wir uns am 11.05.2011 um 7:45h in der Wandelhalle am Hamburger Hauptbahnhof. Wir mussten zweimal umsteigen, einmal in Mannheim und einmal in Paris. Mit einer kleinen Verspätung kamen wir in Caen an und wurden von den netten Gastfamilien herzlich aufgenommen.

Am nächsten Tag kamen wir alle mit viel Erzählstoff in die Schule: alle berichteten von den ersten Erfahrungen und den Unterschieden zwischen der eigenen und der Gastfamilie. Anschließend besichtigten wir die von Wilhelm dem Eroberer gebauten Abbaye aux Hommes, eine bedeutende Kirche in der Normandie Danach folgte die Besichtigung des château von Caen. Beim darauffolgenden Schulbesuch am Collège Guillaume Le Conquérant wurden wir in die verschiedenen Kurse unserer Gastschüler eingeteilt. Leider bekamen wir vom Unterricht nicht allzu viel mit, denn alles war selbstverständlich auf Französisch. Der Nachmittag war dann zur freien Verfügung mit den Gastfamilien.

caen-1Am Freitag starteten wir mit dem Reisebus zum Mont-Saint-Michel um dort bei strahlendem Sonnenschein eine 7km lange Wattwanderung zu machen. Dieses Kloster und das darum liegende kleine Dorf haben wir uns danach angeschaut. Das Wochenende stand ebenfalls zur freien Verfügung: die meisten französischen Schüler gingen mit ihren Partnern ins „Festyland“, eine kleine Ausgabe des Heideparks.

Am Montag stand die Besichtigung der Fromagerie Graindorge, und der Städte Honfleur und Deauville auf dem Programm. Der etwas gewöhnungsbedürftige Geruch in der Fromagerie war mal eine nette Abwechslung zum sonstigen Programm. Wir gingen durch die Hafenstadt Honfleur und sahen viele hübsche Seitenstraßen. In Deauville gab es keinen Supermarkt, die ganze Stadt bestand nur aus noblen Restaurants und teuren Boutiquen. Die reichen Pariser haben dort eine Wochenendwohnung und auch an schicken Autos wird nicht gespart. Dienstag besuchten wir die plages du débarquement und informierten uns über das Ende des 2. Weltkriegs und den D-Day. Die Stadt Bayeux und deren berühmte Tapisserie (ein langer Teppich, der die Geschichte von Wilhelm dem Eroberer erzählt) bildeten den Abschluss.

Zu Hause angekommen ging es gleich ans Kofferpacken und kurz danach zur Abschlussfeier. Am nächsten Tag um 8.50 Uhr starteten wir dann nach einer sehr erlebnisreichen Woche wieder nach Hause. Insgesamt haben wir viel über die kulinarischen Besonderheiten Frankreichs und die vielen anderen Sitten gelernt und würden daher jedem empfehlen einen solchen Austausch mitzumachen.

Die Zeit in Frankreich fanden wir sehr schön, da die meisten Familien uns sehr nett aufgenommen haben. Es fiel uns am Anfang vor Aufregung zwar ein bisschen schwer, Französisch zu sprechen und uns dort zurecht zu finden, aber am Ende waren wir fast alle echt traurig, gehen zu müssen.

 

Joolie Molder u. Lynn Mea Ossenbrüggen

© Gymnasium Bondenwald 2017

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