archiv-2010-11

Skireise 2011

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"Ab in den Lift, hinauf auf den Berg,

Da sah jeder Mensch aus wie ein Zwerg.

Den Berg hinab, mit Wind im Haar,

Ein Gefühl kam auf, ganz wunderbar."

Ausgewählte Texte zur Skireise 2011 - Klasse 9c

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Eine Jahrgangsstufe.

150 Schüler.

10 Lehrer.

7 Tage.

Geplant ist eine Skireise ins Allgäu. Anfangs sind alle voller Vorfreude und versprechen sich die beste Reise, die es jemals gab. Die Landschaft genießen, neue Freundschaften knüpfen und von den Sonnenauf- und Untergängen, für die sich die Natur jeden Tag ein neues Schauspiel ausdenkt, verzaubert werden. Die Vorstellung ist schön, doch es kommt anders. Die folgenden Texte erzählen davon, wie zwischen Heulkrämpfen, Durchfallklos und Schlafmängel eine wundervolle Skireise, die uns allen lange in Erinnerung bleiben wird, zustande kam.

Jeden Morgen ganz früh los,

Mit den Skiern und Stöcken im Schoß.

Fast alle waren fröhlich und wach,

Außer den Kranken, die waren schwach.

Endlich angekommen auf der Piste dort,

Waren wir begeistert von diesem Ort.

Alles weiß und voller Schnee,

Es tat schon in den Augen weh.

Ab in den Lift, hinauf auf den Berg,

Da sah jeder Mensch aus wie ein Zwerg.

Den Berg hinab, mit Wind im Haar,

Ein Gefühl kam auf, ganz wunderbar.

Nicht alle hatten Kontrolle über sich,

So endete es für einige sonderlich.

Trotzdem brachte es Spaß mit allen,

Denn fast jeder ist einmal hingefallen.

Ich meine, ich spreche für jedermann,

Dass Skifahren richtig Spaß machen kann.

Das Oberjoch war das erste Ziel,

dort gab es Pisten reichlich viel.

Die Profis hatten sehr viel Spaß

und gaben sofort tüchtig Gas.

Die Laien waren nicht so sicher,

drum war es umso wunderlicher:

Die Stürze waren nicht sehr schwer,

so war die Piste niemals leer.

Jungholz und das Nebelhorn

nahmen wir zunächst aufs Korn.

Wir sausten sehr geschwind hinunter;

die Stimmung wurde immer bunter.

Die Laune stieg, wir lachten laut,

bis die Abenddämmerung graut'.

Dann erst fuhren wir zurück;

zum Abendessen – so ein Glück!

Ofterschwang – das war das Beste.

Wir waren dort willkommene Gäste.

Am Schönsten war die Märchenwiese,

es wehte eine sanfte Brise.

Hinunter fuhren wir im Schuss,

das war ein toller Reiseschluss.

Doch Skifahrer, oh gib bloß Acht,

wenn du hast durchgemacht die Nacht!

Dann ist die Piste eine große Gefahr –

für andere und für dich, du Narr.

Drum schlaf' dich lieber tüchtig aus,

dann wird der Tag gewiss kein Graus.

 

Wolfgang mit der Zipfelmütze,

bewahrte uns vor jeder Pfütze.

 

Er ist sehr klein,

und doch so fein.

Er weiß genau, was er tut,

denn er hat sehr viel Mut.

 

Sein schiefes Lächeln immer heiter,

auf seinem Skier ein flinker Reiter,

Kein Sturm, kein Regen hält ihn davon ab,

denn zu groß ist seine feurige Leidenschaft.

 

Seine Engelsgeduld war immer zu göttlich,

mit seiner stilvollen Art unerschöpflich,

Er brachte uns das Skifahren bei,

und durch ihn bekamen wir es auf die Reih'.

 

Die Wintersonne scheint wunderbar,

der Himmel wirkt einfach eisblau klar.

Die Tannen ruhen still und groß

auf des Berges großem Schoß.

Einsam spaziert ein Wandrer munter

auf ´nem verschneitem Pfade runter.

Schnee bedeckt das ganze Tal,

so dass alles wirkt ganz kahl.

Eisig weht der Wind in Brisen

über die verschneiten Wiesen.

Doch überall glitzert es sehr

wie ein großes Wintermeer.

In weiter Ferne ziemlich leise

plätschert ein Bach ´ne kleine Weise.

Langsam der Tag wird weichen der Nacht,

dem Sternenhimmel und dessen Pracht.

1) Beim Anziehen der Skistiefel sollten nur die lange Unterhose und die Socken im Stiefel sein, dies vermeidet Verletzungen. Das Fahren mit Wollsocken und einer in den Stiefel gesteckten Skihose führt zu Aufschürfungen und schmerzhaften Blasen.

2) Gehen Sie niemals ohne bremsen zu können auf die Piste! Erst nachdem sie dies beherrschen, können sie fahren, ohne dass…

    …sie ausgelacht werden, dass sie immer in einer liegenden Position bremsen. …der Zaum am Ende der Piste immer ihre einzige Bremsmöglichkeit ist. …Sie jede Piste im Schuss runterrasen.
3) Wenn Sie neue Dinge, wie z.B. das Rückwärtsfahren erlernen wollen, beachten sie nach Möglichkeit folgende Dinge: Suchen Sie sich eine flache Stelle, damit Sie nicht zu schnell werden. Die Stelle sollte min. einen viertel Kilometer, vielleicht sogar einen ganzen, breit sein, so haben Sie genug Platz um zu wenden, wenn es wieder vorwärts gehen soll, ohne in den seitlichen Tiefschnee, eine Gefällekorrektur oder einen Wald zu fahren. 4) Die Reihenfolge der Schwierigkeitsgrade lautet: Blau->Rot->Schwarz, verwechseln Sie diese niemals, solange Sie Anfänger sind. 5) Abseits der markierten Pisten sollten nur Profis fahren. Skier sind schwer kontrollierbar, so kann es leicht vorkommen, dass Sie einen sehr steilen Hang hinunterfahren, über einen eingeschneiten Fels stolpern, Stöcker und Skier im Schnee erste zusammensuchen müssen und dann einen langen Weg zur nächten Piste laufen müssen, wobei Sie merken, dass diese leider eine schwarze ist. 6) Falls Ihnen ein Pisten-Bully oder ein Schneequad entgegenkommt, weichen Sie aus! Die Maschinen bleiben, bis auf einen Blechschaden, heil, Sie brechen sich Arme und Beine. 7) Tragen Sie immer einen Helm! Falls Leute Dinge aus den Liften fallen lassen oder verlieren, kann dies sehr schmerzhaft werden. 8) Falls sie fallen, fallen sie auffällig! Je lauter Sie fallen, und je mehr Schnee Sie mitreißen, desto eher sind die folgenden Fahrer gewarnt und weichen aus.

„Können Sie uns nicht wieder zurück nach Hamburg fahren,“ schrie die Klasse 9c im Chor. Von den 10. Klässlern hatten wir schon erfahren, dass die Reise kein Zuckerschlecken werden sollte. Dies bewies uns unser Zimmer. Ehrlich gesagt war es kein richtiges Zimmer, es war ein riesiges Bettgestell. Dann der nächste Schock: drei Toiletten und vier Duschen für rund 60 Mädchen. Selbstverständlich gab es nicht lange genug Zeit um warm zu duschen. Selbstverständlich! Völlig fertig nach zehn Stunden Busfahrt gingen wir in den Speisesaal, wo Detlef Kleiter, der Jugendherbergsleiter, auf uns wartete. Mit seinen Witzen und seinem Charme wurde er gleich zum beliebtesten Personal gewählt. Nach den Zimmerangelegenheiten und dem Essen gingen wir zu Bett. Der nächste Tag war ziemlich entspannt, bis auf das frühe Aufstehen. Wer sich nicht beeilte saß neben Leuten, die man entweder nicht mochte oder die man nicht einmal kannte. Brot und Müsli musste man sich aus einer Theke holen. Wahrscheinlich seid ihr jetzt alle frustriert, dass euch so etwas auch bald passieren könnte, doch ich kann euch noch entwarnen. Wer Skifahren kennt, weiß wie viel Spaß es bringt die Pisten runter zu sausen. Und die Aussicht der Berge mit der frischen Luft ist einfach einzigartig. Wäre ich nicht mitgefahren hätte ich echt was verpasst und ich hoffe ihr werdet eure Zeit beim Skifahren genießen. Ich wünsche euch schon jetzt viel Spaß!!

 

P.S. Nehmt ein paar Steckleisten mit, so vermeidet ihr unnötigen Stress.

© Gymnasium Bondenwald 2017

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