archiv-2010-11

Liliom

liliom026Am Donnerstag, den 14. und Freitag, den 15. April 2011 jeweils 19.30 Uhr in der Aula führt das Profil Künste und Kultur der 12. Klasse das Stück "Liliom" nach Ferenc Molnár auf.


Rummelplatz, dann Gaunerei

Der Karussellausrufer Liliom steigt vom Charmeur und Weiberhelden hinab zum Kleinkriminellen.
Mit der Inszenierung des Stücks Liliom am Gymnasium Bondenwald wird eine Geschichte von sozialem Abstieg, Gewalt und Liebe erzählt.

Der Dramatiker Ferenc Molnár ist für das 1909 uraufgeführte Theaterstück Liliom bekannt.
In der Hauptrolle der Karussellausrufer Liliom, welcher auf dem Rummelplatz der Schwarm aller Mädchen ist.
Als er auf das Junge Dienstmädchen Julie Zeller trifft und sie umgarnt, wird er von der eifersüchtigen Karussellbesitzerin hinausgeworfen.
Kurze Zeit später wird Julie von dem arbeitslosen Liliom schwanger.
Um an Geld zu kommen, plant Liliom einen Raubüberfall, welcher jedoch gründlich misslingt und im Selbstmord endet.


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Inszeniert wurde das Theaterstück von den zuständigen Oberstufenkurs-Lehrern Oliver Möbert, Thomas Frey und Julia Sudeck.
Zwar erinnern Akkordeon- und Zittermusik, die gleich zu Beginn des Stückes eingesetzt werden, noch an einen traditionellen Rummelplatz, das Bühnenbild jedoch ist minimalistisch und modern gehalten.
Ein regelrechter Blickfang ist die weiß verkleidete Bühne, für die unzählige Quadratmeter an weißen Stoffbahnen verwendet wurden.
Das Farbkonzept des Theaterstücks sieht jedoch auch den Bruch in der Neutralität der Bühne, durch Einsatz von neonfarbenen Requisiten, vor.
Im Kontrast zum schlichten Bühnenbild stehen die altmodischen Kleider, die in dem Theaterstück getragen werden. Diese haben wir in der Staatsoper bei einem Sonderverkauf ergattert.
Oftmals werden Szenen durch Licht- und Toneffekte unterlegt, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen.
So wird durch live gespielte Instrumentalmusik die Sterbeszene Lilioms zu einer höchst emotionalen und tragischen Inszenierung.

Die Idee, die hinter der Inszenierung des Stückes steht ist nicht die bloße Modernisierung eines Klassikers.
Es ist viel mehr die Auseinandersetzung gesellschaftlich tabuisierter Themen wie zum Beispiel „Gewalt in der Ehe“, Selbstmord und Arbeitslosigkeit.
Ergänzt wird dieses Konzept durch die Verbindung von visuellen und musikalischen Elementen.
Bei wem nun das Interesse geweckt wurde, der sollte sich den 14. und 15. April 2011 im Kalender vormerken.
Denn an beiden Tagen wird jeweils um 19.30 Uhr die Aula des Gymnasiums Bondenwald zum Rummelplatz.
Der Eintritt für Erwachsene beträgt lediglich 3€, der für Kinder 2€.

© Gymnasium Bondenwald 2017

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